„Habt Spaß am Handball!“ So beendete der Co-Trainer seine Kabinenansprache. Zumindest in der ersten Hälfte wurde sich darangehalten - ein Abbild der Saison.

Nach dem Tabellenstand traf der 4. (BHC) auf den 5. (Gommern). Es war klar, auch die Holzmedaille will erkämpft sein. Wir starteten gut und konnten schöne Achtungspunkte setzen. Besonders Renner und Behrens trafen nach Belieben. In der Deckung standen wir in einer sicheren 6:0 Formation. Wie immer zeigte sich, dass aus einer sicheren Abwehr heraus auch der Angriff funktioniert. So konnten wir zeitweise einen 5 Tore Abstand herausarbeiten (11:16). Lediglich 8 Fehlwürfe – dies spricht Bände! Zum Ende der Halbzeit dann ein allgemeines Auflockern, leider auch in der Verteidigung, so dass Gommern wieder herankam. Der Pausenstand dann 17:19, alles noch offen.

Dann kam die Rückrunde, hier die 2. Halbzeit. Alles was vor dem Spiel, dann in der Halbzeit, gesagt wurde, war weg?! Keine Ausdauer, Unkonzentriertheiten hinten und vorne, undiszipliniert beim Umsetzen von Vorgaben der Bank. Gommern hatte Renner nun ständig in Manndeckung genommen und damit neutralisiert. So dauerte es nur bis zur 36. Minute und Gommern hatten den Gleichstand erkämpft. Und legte ab nun vor. Wir rannten mal wieder hinterher. Auch wenn die Schiedsrichterentscheidungen oft etwas unklar und diskutierbar waren, lag es an uns. Auch das Tor war zu klein, dies liegt aber daran, dass der Torwurf nicht mehr herausgearbeitet wird, sondern die berühmte Brechstange angesetzt wurde. Durch das gefühlt ständige Unterzahlspiel waren auch keine Kombis möglich, da teilweise 2 Kreisläufer mit in den Rückraum mussten.

Wie schon oben gesagt – war das Spiel ein kleines Abbild der Saison. Insgesamt durchwachsen, nach hinten raus aber dann ärgerlich, da es an uns selber lag, nicht nur den 3. Platz zu verspielen, sondern auch noch den 4. Platz.

SV Eintracht Gommern II ./. Barleber HC:  37 : 33 

7m: Barleben: 3/4; Gommern: 5/5
2min: Barleben: 5; Gommern: 2

Aufstellung BHC: Storch – Bergner (2); Lübke (4); Seidel (1); Renner (10); Ferchland (3); Lehmann (2); Behrens (7); Wirth (4); Vogel 

Nächste Saison daher wieder die Pobacken zusammenkneifen, das Potenzial ist vorhanden, es muss nur abgerufen werden, und zwar konstant. Da auch das Trainergespann weiter zur Mannschaft steht und gehört, ist vieles möglich. Und an die Worte von Gottschi denken:

„Handball macht Spaß!“