Im letzten Saisonspiel der zweiten Barleber Männermannschaft der Saison 18/19 wollten die Hausherren in Barleben ein versöhnliches Saisonende mit einem Heimsieg ausklingen lassen.

Die Zeichen für einen Heimerfolg standen in jeglicher Hinsicht sehr gut. Bis auf den, in den letzten Wochen gut auf gelegten, Oeltze waren alle Spieler für das Trainergespann Wallwitz/ Konrad abrufbar.

In den ersten Minuten Partie legten die Gäste aus Irxleben sehr gut los und konnten bis zur 10. Minute eine 4:5 Führung für sich verbuchen. Das zuweilen sehr statische Offensivspiel der Barleber war in den ersten Minuten lediglich durch Einzelaktionen von Schmidt und May von Erfolg gekrönt. Aber bereits hier merkte man den Barlebern an, das am heutigen Tag nichts so wirklich gelingen will. So konnte sich der Tabellenletzte weiter auf 3 Tore zum 7:10 absetzen und die Barleber zeigten in dieser Phase einer ihrer schwächsten Saisonauftritte. Durch viele technische Fehler und einfach Ballverluste wurden die Gäste immer wieder zu einfach Kontern eingeladen. Zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber noch durch schöne Tore von May, Schmidt und Falk ein 13:13 in die Kabine retten. Die Worte des Trainers fielen in der Kabine sehr deutlich und fordernd aus und so gelobte man sich Besserung für die zweiten 30 Minuten dieser Partie.

Die 2. Halbzeit begann weiterhin sehr intensiv und es kam zu einem offenen Schlagabtausch bei dem keine Mannschaft sich mit mehr als einem Tor absetzen konnte bis zur 45 Minute. Auch in dieser Phase des Spiels war es der stark aufspielende Spieler May der die Barleber durch seine Tore im Spiel halten konnte. Bei den Gästen zeichnete sich das Spiel vor Allem über die rechte Angriffsseite aus und damit kamen die Gastgeber zu keiner Zeit zu Recht. Die Wohl stärkste Phase des Spiels für die Heimmannschaft war zwischen der 40 Minute und 48 Minute. Es gelang der zweiten Mannschaft den Abstand auf bis zu 3 Tore in der 47 Minute zu erhöhen. Allerdings waren die Mannen um Wallwitz nicht in der Lage diese Abstand zu halten oder gar auszubauen. So konnten die Irxleber Tor für Tor aufholen und sogar in der 54. Minute selber in Führung zu gehen. In dieser Phase des Spiels merkte man den Gästen den unbedingten Siegeswillen mehr an und selbst eine Manndeckung gegen den Spielmacher Prieß konnte nicht mehr die erhoffte Wendung geben. Die Irxleber konnten in der 59. Minute das entscheidende 25:27 werfen. In der letzten Minute der Partie konnte die Barleber durch ein schnelles Tor von Fauter und einen gewonnenen Ball in der Abwehr nochmal an ein Unentschieden glauben. Die letzte Auszeit durch Wallwitz wurde für den letzten Spielzug genommen. Allerdings wurde dieser Angriff sinnbildlich für die ganze Partie zu einfach vergeben und so gewinnt der Tabellenletzte aus Irxleben nicht ganz unverdient gegen die 2. Männermannschaft des Barleber HC mit 26:27.

Trainer Wallwitz nach dem Spiel: „Am Ende muss ich leider sagen, haben wir das Saisonziel um 2 Punkte verpasst. Was die letzten beiden Jahre klappte, das Ziel zu erreichen, wurde dieses Mal leider schwerer als gedacht. Zu viel technische Fehler und Fehlwürfe über die gesamte Saison und eine Abwehr plus Torwartleistung, die nicht immer optimal war, sind die Hauptgründe. Dennoch sind 10 Punkte am Ende nicht wenig und sie lassen Luft nach oben. Eines muss man aber sagen, in der Saison 2017/2018 hatten wir am Ende eine Tordifferenz von -110. Am Ende dieser Saison waren es nur noch -61. Das zeigt, dass wir in der Lage sind jedem Team über weite Strecken Paroli zu bieten. Dort gilt es anzusetzen, um für die neue Saison noch besser aufgestellt zu sein. Mein Dank gilt dem ganzen Team. So eine Einheit mit dem Kapitän May zu haben sowohl im Spiel als auch beim Training freut jedem Trainer und ist nicht selbstverständlich. Besonderer Dank gilt wieder einmal unserem Jörg, der sich um alles Abseits der Platte kümmert und ein mehr als zuverlässiger Teamplayer ist. Danke und eine schöne Sommerpause wünscht der Coach der 2. Männer. “

Barleber HC: Lange; Penailillo – Fauter (4); Aring (4); Falk (1); Hildebrandt (2); Schmidt (7); Müller; Heike; Fink; Wallwitz; Rodehau; Harker; May (8)