Am Sonntag, den 10.11.2019 bestritten die zweiten Barlebermänner ihr schweres Auswärtsspiel beim USC Magdeburg. Die Mannschaft konnte auf eine nahezu volle Kapelle zurückgreifen und aus den Vollen schöpfen.

Die ersten Spielminuten wurden sehr ausgeglichen durch die Gastmannschaft gestaltet. Lediglich durch einfach technische Fehler konnte der USC bis zur 8. Minuten auf ein 4:2 davonziehen. Danach besannen sich die Männer um Trainer Wallwitz und konnten so selbst durch einen 4:0 Lauf auf 4:6 davonziehen. Die Abwehr und vor Allem ein sehr stark aufgelegter Bertkow im Tor konnten dem USC das ein oder andere Mal den Nerv im Angriff ziehen. Im weiteren Verlauf der ersten 20 Minuten der Partie konnten die Barleber stets in Schlagdistanz bleiben und durch sehenswerte Tore aus dem Rückraum durch Schmidt sowie einigen einfachen Toren durch Kirschstein, Rodehau punkten. Bis zur 25. Minute konnten die Gäste ein ausgeglichenes Spiel gestalten und es stand 11:11. Leider waren die letzten Minuten der ersten Hälfte dann durch zu überhastete Aktionen und leichte Ballverluste geprägt, sodass der Gastgeber doch noch ein 11:13 in die Kabine nehmen konnte.

Die Halbzeitansprache durch Trainer Wallwitz viel sehr positiv aus und er appellierte noch einmal an seine Mannschaft, an die ersten 25. Minute der Partie anzuknüpfen, um hier doch den USC zum Wanken zu bekommen. Leider dauerte es keine 3 Minuten bis der USC beim Stand von 16:11 eine kleine Vorentscheidung erzielen konnte. Die Barleber agierten nun in der Offensive deutlich zu lethargisch und unorganisiert, sodass die vielen Ballverluste und auch technischen Fehler zu einfachen Gegenstößen der Gastgeber führten. Lediglich Schmidt in der Offensive konnte durch seine wuchtigen Würfe sowie May durch seine überragende Siebenmeterausbeute die Barleber ein wenig vor schlimmerem Bewahren. Die Abwehrarbeit und die Konteranfälligkeit waren in dieser 2. Halbzeit nicht der Rede wert. Nur durch ein sehr gut aufgelegtes Torhüterduo konnten die Gäste einen größeren Rückstand verhindern. So konnte auch Lange im Tor einige freie Würfe des USC entschärfen. Leider wussten die Barleber in der Offensive nichts mehr entgegenzusetzen und einzig Aring auf der Mitteposition konnte durch einige Einzelaktionen noch ein wenig Gefahr ausstrahlen. Am Ende der Partie bekamen noch einmal alle mitgereisten Spieler ihre Einsatzminuten und es stand eine herbe Auswärtsniederlage, mal wieder gegen den USC, zu buche. Der USC Magdeburg gewinnt gegen eine Barleber Männermannschaft mit zwei Gesichtern deutlich mit 33:18. Bis zum nächsten Ligaspieltag gegen den MSV Magdeburg III müssen sich die Barleber noch einmal deutlich steigern und an die Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen.

Am Rande dieser Partie bedanken sich die Barlebermänner noch einmal für die zahlreichen Zuschauer und bei unserem Gabi, der fortan die erste Männermannschaft für den weiteren Saisonverlauf unterstützen wird. Vielen Dank für deine sportliche Unterstützung in den ersten Spielen dieser Saison.

Stimmen nach dem Spiel:

Co-Trainer Oeltze: „Kein Kommentar….Ich frage mich, wie man eine Halbzeit Handball spielen kann und in der zweiten Hälfte gab es einige Systemabstürze bei manchen Spielern. Einzig hervorheben möchte ich die grandiose Siebenmeterbilanz von Kapitän May mit knapp 95% in dieser Saison.“

Trainer Wallwitz: „So kurz nach dem Spiel bin ich immer noch enttäuscht. Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu viele technische Fehler gemacht. Auch war meine Entscheidung auf 2 Kreisspieler umzustellen vermutlich falsch. Dennoch haben wir 25 Minuten gezeigt was wir können und so das Spiel in Halbzeit 1 total auf Augenhöhe gestaltet haben und sogar kurz vor Ende selbst mit 2 Toren geführt. Bertkow und auch Lange im Tor haben heute einen sehr guten Tag gehabt. Wir müssen jetzt am Dienstag nochmal ordentlich trainieren, um für das nächste Wochenende und die ersten Punkte bereit zu sein!! Vielen Dank auch an die zahlreichen Zuschauer!“

Barleber HC: Bertkow; Lange –Schneickert; Aring (2); Kirschstein (3); Schmidt (7); Müller; Heike; Rodehau (1); Junghans; Hartzer; May (5)

Betreuer: Wallwitz; Oeltze