Waren es vor Wochenfrist noch Gegner gegen die man Gewinnen kann aber nicht muss, sollte gegen die neuformierte Mannschaft des MSV Magdeburg eigentlich etwas Zählbares rausspringen aber um es vorwegzunehmen, aus diesem Plan wurde nichts.

Die „Zweite“ startete nervös wie immer, konnte das Spiel aber bis zur 13 Minute offen gestalten.

Was dann folgte war Arbeitsverweigerung der Extraklasse. In der Abwehr wurde der Körperkontakt eingestellt und im Angriff lief nichts mehr zusammen. Einen nicht unerheblichen Anteil an dem hohen Rückstand zur Halbzeit (7:19)  hatten auch die Unparteiischen bzw. einer der Beiden. Klarste Entscheidungen wurden immer wieder gegen die Barleber gepfiffen bzw. technische Fehler der Gäste überhaupt nicht. Verärgert, über die eigene Leistung und die vielen Fehlentscheidungen, ging es in die Kabine.

Vor Anpfiff der 2. Halbzeit dann ein sehr seltenes Bild. Beide Teams standen pünktlich auf dem Feld nur waren die Schiedsrichter nicht zu sehen. Nach ca. 5 Minuten des Wartens aller Beteiligten (inkl. Kampfgericht) ging es dann weiter. Die Leistung der „Wallwitz 7“ wurde von Angriff zu Angriff besser  und die Jungs spielten sich auch in den Köpfen etwas freier. Man hatte sich  vorgenommen nur noch auf die eigene Leistung zu schauen, was auch, bis auf wenige Ausnahmen, gelang.

Am Ende setzte es eine herbe 21:29 Niederlage gegen einen in allen Belangen besseren Gast aus Magdeburg, der dieses Spiel verdient gewann.

Trainer Wallwitz nach dem Spiel: „ Die Mischung aus schlechten Schiris und auch leider unserer schwachen Leistung kam heute zusammen. Wichtig ist jetzt, beim Training die Automatismen einzustudieren, die uns momentan einfach fehlen. Viele Kleinigkeiten gehen momentan schief und daraus entstehen viele einfache Ballverluste.“

Patrick Hildebrandt: „So kurz nach dem Spiel bin ich einfach nur sprachlos und weiß nicht warum wir uns so doof anstellen. Die Enttäuschung sitzt tief.“