An diesem Wochenende hatte die Zwoote auf Grund einer sehr seltsamen Spielansetzung des HVSA zwei Spiele zu absolvieren. Zum einen das geplante Spiel gegen den Post SV Magdeburg IV und das Nachholspiel beim SV Irxleben III. Im Nachgang wird zu aller erst über das Spiel gegen den Favoriten aus Magdeburg berichtet.

Die Vorzeichen gegen den letztjährigen Dritten der Stadtligameisterschaft waren alles andere als gut. Die Barleber mussten auf viele Leistungstrainer und auch Trainer bei diesem Spiel verzichten. Die Vorgabe des Athletiktrainers Konrad war schnell gesagt und er verlangte, dass das Team mehr als 20 Tore werfen sollte und im gleichen Zuge unter 40 Tore kassieren sollte. Die Stimmung im Team war an diesem Samstag sehr freudig und gelassen. So begannen die Barleber ihr schweres Auswärtsspiel und es war Schmidt überlassen, das erste Tor der Partie zu erzielen. Über die Stationen 2:2 und 5:5 konnte die Zwoote durch Mehlicke den Ausgleich in der 10. Minute zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt merkte man den Barlebern das Fehlen von Stammkräften wie May, Aring zu keiner Zeit an. In der Folgezeit erhöhten die Gastgeber den Vorsprung durch ihre individuelle Klasse auf 11:7 bis zur 19. Minute. Leider waren die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit die schwächste Phase der Männer um Konrad. Hier ließ man die Magdeburger zu oft durch die eigenen Abwehrreihen passieren und Lange im Tor hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht das richtige Stellungsspiel und Glück, um den Außenspielern den ein oder anderen Ball abzufangen. Die letzten Aktionen der ersten Halbzeit gehört dann aber noch einmal den Barlebern mit einem sehenswerten Tor von Rodehau, einer klasse Parade durch Lange und einem super eingeleiteten Konter, welcher von Kirschstein vollendet wurde. So stand es zur Halbzeit dann aber doch 18:10 für die Mannschaft von Post. In der Halbzeitpause appellierte man nochmal an die Vorgaben des Trainers und wollte an die ersten Minuten des Spiels anknüpfen. So begann die zweite Halbzeit durch sehenswerte Tore von Falk. In der Folge entwickelte sich ein sehr ansehnliches und ausgeglichenes Handballspiel, welches die Gäste aus Barleben zu jeder Zeit durch schöne Aktionen im Angriff gestalten konnten. Vor Allem der wurfgewaltige Schmidt mit seinen präzisen Abschlüssen aus dem Rückraum und der nie aufsteckende Rodehau wussten an diesem Tag zu überzeugen. Die Barleber konnten in der Folge die 2. Halbzeit ausgeglichen gestalten und ein 16:16 im zweiten Durchgang erzielen. Am Ende stand ein für Post nie gefährdeter 34:26 Sieg zu Buche. Aber die Zwoote verkaufte sich an diesem Samstagmittag sehr sehr hoch und konnte somit die Erwartungen des Trainers mehr als erfüllen. Ein Sonderlob muss man auch hier dem Torhüter Lange geben, welcher durch seine Paraden viele einfache Tore der Magdeburger verhinderte und so an seine aktuelle Formstärke anknüpft. Einzig die rote Karte durch Häfner war ein kleiner Wermutstropfen in dieser Partie. Aber ansonsten konnten die wenigen Zuschauer ein zu aller Zeit faire Partie begutachten.

Stimmen nach dem Spiel:

Trainer Konrad: „Ich war grundsätzlich mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Auch ohne eine gewisse Anzahl von Leistungsträgern verkauften wir uns gut. Insbesondere die zweite Halbzeit konnte durch die hohe Einsatzbereitschaft eines jeden Spielers überzeugen. Man konnte auch in diesem Spiel erkennen, was ohne das Trainerteam Wallwitz/ Oeltze mit diesem Team passieren kann.“

Barleber HC: Lange – Schneickert; Kotte; Falk (2); Hildebrandt (9); Kirschstein (4); Mehlicke (1); Schmidt (7); Häfner; Rodehau (3); Hartzer

Betreuer: Konrad