Mit großen Erwartungen machten sich die Mädchen der weiblichen E-Jugend zum Auswärtsspiel auf den Weg in die Elbe-Havel-Halle nach Güsen.

Auch bei dieser Mannschaft handelte es sich um einen direkten Tabellennachbarn (Güsen-6. Platz; BHC-7. Platz), weshalb die Barleberinnen sehr zuversichtlich waren, vielleicht einen weiteren Auswärtssieg einfahren zu können.

In den ersten Minuten lief es auch noch ganz gut für unsere Mannschaft. Wir konnten mit 1:0 in Führung gehen und hatten nach dem Ausgleichstor der Heimsieben auch die Möglichkeit in der 7. Minute durch einen Penalty mit 1:2 wieder in Führung zu gehen. Der Ball konnte dann aber leider nicht im Tor des Gegners untergebracht werden.

Gleich nach dem Fehlversuch kamen die Güsener Mädchen jedoch erst richtig ins Spiel. Mehrere aufeinanderfolgende schnelle Gegentore verunsicherten unsere Mannschaft und schienen sie im wahrsten Sinne des Wortes zu „lähmen“. In dieser Phase des Spieles klappt fast kein Zuspiel, was zu ständigen Ballverlusten führte. Unsere Manndeckung glich einem „Begleitservice“ und machte es dem Gegner leicht zum Torerfolg zu kommen. Eine gute Torhüterleistung verhinderte Schlimmeres. Der Halbzeitstand von 8:2 war deshalb absolut gerechtfertigt.

Das Trainergespann versuchte in der Kabine, den Kampfgeist der Mannschaft zu wecken.

Dieses schienen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit Wirkung zu zeigen, sodass die Barleberinnen auf 9:3 etwas verkürzen konnten. Leider konnte diese kurze gute Phase nicht ausgebaut werden. Es gab zu viele Unsicherheiten beim Passen und Fangen. Hinzu kam, dass bei eigenem Ballbesitz kein Freilaufen und Anbieten realisiert wurde, sondern eher ein Verstecken hinter dem Gegner zu beobachten war. Unsere Gegner nutzten diese Unsicherheiten gnadenlos und bauten ihre Führung bis zum Schluss mit zahlreichen Konterläufen auf 23:5 aus. Die kleinen „BHC-Ladies“ schafften es einfach nicht, die vorgegebene Zuordnung in der Manndeckung konsequent umzusetzen, weshalb der Gegner einfach zu viel „Spielraum“ im Angriff zur Verfügung hatte.

Nach diesem doch enttäuschenden Ergebnis heißt es nun, die lange Punktspielpause bis zum 07.04.2018 zu nutzen, um vor allem die Ball- und Passsicherheit, aber auch die Schnelligkeit inklusive Umschaltverhalten (Angriff – Abwehr) zu trainieren.

Trotzdem sollte niemand aus der Mannschaft den Kopf hängen lassen: Auch aus Niederlagen kann man natürlich lernen!

Erfreulich war bei diesem Spiel, dass wir wieder zwei neue Mitspielerinnen unserer Mannschaft in den Punktspielbetrieb integrieren konnten!

Spielerinnen: Maya, Lilli, Hanna, Yasmin, Luna, Carolin, Florentine, Lara, Lucie, Laura, Sarah, Gesine, Lena